Märklin Drehscheibe (Turntable) 7186 mit Automatik
Nach einiger Vorbereitung hier ein Zwischenstand zur Automatisierung.
Testweise habe ich unter die Bühne zwei Magnete provisorisch mit doppelseitigem Klebeband geklebt und unter die Scheibe zwei Reed-Kontakte. Eigentlich dachte ich, es kann nicht funktionieren, da das Blech das Magnetfeld abschirmen müsste. Die Idee kam mir beim Zähneputzen, deshalb habe ich es trotzdem probiert. Die Neodym-Magnet sind so stark bzw. die Reed-Kontakte so empfindlich, dass es doch klappt.
Hier der Ablauf nochmal als Nahaufnahme. Dieser Kontakt ist gut platziert. Er schaltet bei der einen Schiene ein, bei der anderen aus.
Damit wird der Entriegelungsmagnet an der Stelle angezogen, wo er sonst einrasten und die Drehscheibe stoppen würde.
Das Ganze sieht im Testaufbau für zwei Anschlussgleise so aus.
That´s the whole little secret: reed contacts at each position from the bottom side corresponding to the sidings, 2 packages of strong neodym magnets at both ends of the platform and some transitors, relays and switches and all works fine.
The electrical plan will follow…
If you have any questions, please ask me via a comment.
Zuerst wollte ich die Kontakte von oben auf das Blech kleben und die Leitungen durch Bohrungen wegführen. Das wäre aber ein ziemlicher Eingriff gewesen.
Und hier noch die beiden Pakete mit Neodym-Magneten:
Die Magnete halten auch ohne das Klebeband, aber so können sie nicht verrutschen.
An der besten Kombination von Magnetgröße (aktuell 10 x 7 x 3 mm, Feldlinien senkrecht zur Platte) und Kontaktgröße (aktuell L 20 x D 1,8 mm) arbeite ich noch. Diese Kombination schaltet aber schon mal sehr zuverlässig und die Schaltdauer ist nicht zu lange.
Der Luftspalt zwischen den Magnetpaketen und dem Drehscheibenboden beträgt etwa 1 mm, es schleift also nichts. Die Bewegung wird meines Erachtens auch nicht durch die starke Anziehungskraft der Magnete gehemmt.
Der Entriegelungsmagnet wird mit Gleichstrom betrieben, siehe Video.
Der ganze Aufbau ist also super einfach. Und alles ist bei Bedarf ohne Beschädigung der Drehscheibe rückbaubar.
Nun kommt es noch auf die Platzierung der übrigen Kontakte und die richtige Beschaltung an.
Erste Überlegungen hierzu:
wenn die Drehscheibe so automatisiert wurde, ist ohne weitere Beschaltung der Standardzustand das dauernde Drehen.
Der Bedienereingriff ist dann das Ausschalten der Versorgung für den Reed-Kontakt bzw. für das nachgeschaltete Print-Relais, dass wiederum den Entriegelungsmagneten schaltet. Damit ist die Drehscheibe im normalen Modus und hält wie gewohnt an der nächsten Position.
Die Stromunterbrechung kann mit einem zentralen Schalter geschehen (wenn diesem noch ein bistabiles Relais nachgeschaltet wird, ist der Digitalbetrieb mit einem K83 möglich) oder mit einem Kippschalter je Kontakt. Die Kippschalter kann man z.B. schön in einem Kreis anordnen: nach innen gestellt heißt keine Unterbrechung, nach außen gestellt heißt Unterbrechung, die Drehscheibe wird an dieser Position anhalten.
Weitere Infos folgen ….




