Störungen bei der Drehscheibe 7186 beseitigen

Bei mir haben folgende Maßnahmen geholfen, damit sich die Drehscheibe wieder zuverlässig bedienen lässt:

1.) Die Blechbude demontieren (2 Schrauben). Damit wird der Antrieb sichtbar.

Die Zange zeigt auf die Masseschraube der Spule

Eine ganz wichtige Schraube ist die Masseverbindung oberhalb des Magneten. Diese wird stark durch das Anziehen/Abfallen des Magneten erschüttert. Wenn dieser Kontakt über die Jahre korrodiert ist, ist das Schalten des Magneten ein reines Glückspiel.
Dass der Fehler hier liegt, kann man auch erkennen, wenn der Handhebel die Spule betätigt (keine Erschütterungen), aber nicht der Taster (mit Erschütterungen durch die Wechselstromansteuerung).
Deshalb die Schraube und die Anschlussfahne für den Masseanschluss lösen und die Fahne und den gegenüberliegenden Bereich mit feinem Schmirgelpapier säubern.

Oberhalb des Fingers der Kontakt (Motor ein)

Oberhalb des Fingers der Kontakt (Motor ein)

Bei der Gelegenheit auch die Flächen des Kontaktschalters prüfen und ggf. reinigen.

Motorschild

Motorschild

Außerdem habe ich auch gleich noch den Motor ausgebaut. Das Motorschild ist mit zwei Schrauben befestigt. Etwas aufpassen muss man, dass man, wenn man es abnimmt, nicht die Verbindung zur blauen Drossel abreißt. Neu anlöten ist aber nicht allzu schwer
Dann die Kohlen und den Rotor rausnehmen und alles reinigen.

Low Cost Zum Ölen habe ich Waffenöl (Ballistol aus dem Waffengeschäft) verwendet. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Das zuerst verwendete Spezialöl von Faller mit Teflon (Nr. 170488, 25 ml !) hat hier nicht viel gebracht. Nach zwei Abenden mit intensiven Tests wurde das Getriebegeräusch wieder deutlich lauter. Die Ölung mit Ballistol hält dagegen schon eine ganze Weile und sorgt für einen recht ruhigen Lauf. Und es ist günstiger als das Faller Öl.

Neben dem Zahnrad am Motor ist die Schlupfkupplung

Neben dem Zahnrad am Motor ist die Schlupfkupplung

Beim Ölen kein Öl auf die Schlupfkupplung kommen lassen.
Abschließend habe ich noch die Kohlen gewechselt (Kohlen/Bürstenpaar Art.Nr. 600300).

2.) Drehscheibe umdrehen, Sprengring vorsichtig entfernen.
Die Bühne abnehmen. Nun sind die 3 Kontaktfedern in der Mitte zugänglich. Die erst mal säubern.

Die 3 Kontaktfedern in der Bühnenmitte

Die 3 Kontaktfedern in der Bühnenmitte

Wenn das nicht reicht, die Fahnen mit wenig Lötzinn verzinnen. Hat bei mir besser geholfen als das Zurechtbiegen der Federn.

Nun sollte die Drehscheibe wieder zuverlässig auf die Tastendrücke am Bedienpult reagieren.

PS: die Drehscheibe 7186 wird übrigens noch in der Ersatzteildatenbank von Märklin geführt:
http://www.maerklin.de/de/service/suche/ersatzteile.htm
Diesen Link in den Browser kopieren und 7186 eingeben. Auf der nächsten Seite bekommt man über den Link Ersatzteil-Liste diese als pdf-Datei angezeigt.
Offiziell gibt es keine Ersatzteile mehr für die Drehscheibe. Aber vielleicht hilft doch noch ein Anruf beim Servicetelefon.

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13 Kommentare

  1. PS: wegen dem Ersatzteilkatalog sollte man sich mal die Seite “Prima Infos … ” ansehen.

  2. Ich finde diesen Beitrag sehr gelungen und werde gleich einmal versuchen, die Beeinträchtigungen an meiner Drehscheibe zu beseitigen.

  3. 3
    Haschke Johannes 
    Mittwoch, 12. Mai 2010

    Guten Abend,
    klasse Informationen die auf die Störungen meiner erworbenen Drehscheibe zutreffen.
    Ich habe eine weitere Frage.
    3 Gleise die zum Abstellen bzw. den Lokschuppen führen haben leider auch Strom, obwohl die Drehscheibe nicht mit Ihnen verbunden sind. Also fahren gleich 3 Loks los. Was kann der Fehler sein oder hat der Vorbesitzer die Scheibe eventuell verändert ? Mit freundlichen Grüßen Johannes

  4. Hallo Johannes, vielen Dank für Dein Lob.

    Zu Deiner Frage:
    ich habe mal bei meiner Drehscheibe mit einem Durchgangsprüfer die Mittelleiter der Anschlussgleise durchgeklingelt (wollte die Drehscheibe nicht ausbauen), eine Klemme dabei am Mittelleiter des Zufahrtsgleises gegenüber den 6 nebeneinanderliegenden Gleisen, die für den Lokschuppen gedacht sind. Die Drehbühne wies dabei auf keinen der Anschlüsse.

    Ergebnis: nur die 6 Lokschuppengleise sind stromlos. Die übrigen Anschlussgleise erhalten Strom auf dem Mittelleiter. Sie sind gedacht für weitere Zufahrten oder z.B. den Anschluss an eine Bekohlungsanlage.
    Die Lokschuppengleise werden je nach Stellung der Drehbühne über die Schleiferbahnen unter der Bühne mit Strom versorgt.

    Auch in der Bedienungsanleitung der Drehscheibe 7186, ist zu sehen, dass über einen der 4 anderen Gleisanschlüsse die Drehscheibe an die restliche Anlage anzuschließen ist. Sie sind also untereinander elektrisch verbunden.

    In diesem Beitrag sieht man im 1. Foto (kann vergrößert angezeigt werden) nach den Videos, wie die grauen Leitungen von den Mittelleitern zur Mitte und damit zu den Schleiferbahnen führen (die übrigen Leitungen gehören zu einer Testanordung mit Reedkontakten).

    Wenn hier die Kabel bei Deiner Drehscheibe anders geführt sind, wurde wohl etwas geändert. Manche verdrahten die Gleisanschlüsse alle miteinander, damit im Digitalbetrieb die stehenden Loks auch mit Strom versorgt sind und z.B. die Lichter und Raucherzeuger funktionieren.

    Vielleicht ist auch bei Deiner Drehscheibe etwas mit den Schleiferbahnen nicht mehr in Ordnung ?
    Bei weiteren Fragen bitte melden …

    Viele Grüße

    Jürgen

  5. 5
    Hilmar Schnell 
    Mittwoch, 8. Dezember 2010

    Hallo, ich habe eine Drehscheibe 7186 bei ebay ersteigert. Leider dreht sie sich nur in eine Richtung.(links).
    Hast du eine Idee dafür? Bin etwas entäuscht da sie als “funktionsgeprüft” verkauft wurde und ich sie meinem Sohn zu Weihnachten schenken wollte.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    beste Grüße

    Hilmar

  6. Die Anfrage von Hilmar haben wir via Mail geklärt. Es gibt mehrere Schritte, sich dem Fehler zu nähern:
    1.) die beiden Anschlüsse für den Motor am Steuerpult vertauschen und testen, ob dann die Scheibe nur in die andere Richtung dreht.
    Falls ja, liegt der Fehler am Stellpult, also bei den Kontakten im Stellpult.
    2.) während des Tastendrucks mit einem Schraubenzieher nacheinander auf die beiden äußeren Kontakte auf der Drehbühne drücken. Vielleicht ist hier der Andruck nicht mehr ausreichend. Das Problem kann man wie oben beschrieben durch etwas Lötzinn auf dem Kontakt lösen. Die Bühne muss dazu ausgebaut werden.
    3.) Das Blechhaus demontieren und die Motoranschlüsse mit einem Ohmmeter auf Durchgang prüfen (durchklingeln). Eine Prüfspitze an die Gleismasse (Gleiskörper), die andere nacheinander an die beiden Leitungen zum Motor. Wenn hier eine keinen Durchgang hat, prüfen, ob der Anschluss an die Wicklung abgerissen ist. Wenn ja, kann man das vielleicht noch nachlöten. Sonst ist eine Ersatzspule fällig. Die Ersatzteil-Nummer ist 401300.
    Ob eventuell eine andere Spule aus einer Lok passt (z.B. aus einem Digitalumbau mit Austausch gegen eine Spule mit eine Hamomagneten), kann ich nicht sagen.
    Soweit die Fehlersuche, falls die Drehscheibe in eine Richtung überhaupt nicht geht.
    Falls sie nur schwergängig geht, ist putzen angesagt.

    Hilmar konnte das Problem durch die Rückgabe der Drehscheibe an den privaten Vekäufer lösen. Sie haben sich auf das Teilen der Versandkosten geeinigt. Das war wohl die beste Lösung.
    Auch private Anbieter sind ja auch in der Pflicht, funktionierende Ware zu liefern. Da nützen auch die diversen Haftungsausschlüsse nicht. Denn schließlich ist eine der Ebay-Regeln, dass der Zustand der Ware wahrheitsgemäß beschrieben wird.

  7. 7
    Manfred Hetzel 
    Samstag, 25. Dezember 2010

    Hallo und frohe Weihnachten,

    ich habe auch so eine Drehscheibe ersteigert. Sie funktioniert einwandfrei.
    Da ich nur die Centralstation 1 besitze und daher digital fahre habe ich folgende Frage:
    kann ich den Fahrbetrieb über die CS1 betreiben und die Bedienung der Drehscheibe, wie vorgesehen mit dem Original Schalter und einem analogen Lichttrafo zur Motorstromversorgung, von Hand übernehmen?

    Gruß
    Manfred

  8. Hallo Manfred,
    das ist eine sehr interessante Anfrage. Interessant deshalb, weil ich sehe, wie wenig auskunftfreudig Märklin zu diesem Thema ist. In der Bedienungsanleitung der CS 1, ziemlich versteckt hier zu finden, steht auf Seite 3 nur, dass man den Trafo, mit dem die CS versorgt wird, nicht auch für Magnetartikel, Drehscheiben usw. verwenden darf.
    Das war es dann auch schon dazu. Nirgends steht z.B., wie man analog geschaltete Magnetartikel anschließt. Das gleiche trifft auf die Bedienungsanleitung der Mobile Station (alte Version, die keine Magnetartikel schalten kann) zu.
    Auch beim früheren Digitalsystem mit der Control Unit 6021 heißt es im Buch 0308 Einstieg in Märklin Digital auf den ersten Seiten nur ganz allgemein, dass man die Magnetartikel weiterhin analog über die Stellpulte 7072 schalten kann. Auch hier nichts zum konkreten Anschluss.
    Da scheint Märklin keinerlei Interesse zu haben, die Kunden zu unterstützen, die digital fahren und analog schalten wollen. Dabei ist das bei kleineren Anlagen durchaus angebracht und auch kostengünstiger. Und bezüglich der alten Drehscheibe oder des Drehkrans lassen sie einen erst Recht im Regen stehen. In den Ratgebern finden sich nur die Schaltungen via Dekoder k83 und k84, die ich persönlich vom Handling via Keyboard her ziemlich unkomfortabel finde.
    Vielleicht ist sich Märklin auch nicht dessen bewusst, dass die Anwender hier Probleme haben.

    Um auf Deine Frage zurückzukommen, eines vorweg: Ich habe keine Central Station 1 60212, sondern nutze noch das alte Digital System mit der CU 6021. Trotzdem kann ich Dir vielleicht anhand der im Netz gefundenen Unterlagen und meiner praktischen Erfahrungen mit der CU 6021 weiterhelfen.
    Prinzipiell geht es hier um die Frage des gemeinsamen Rückleiters. Denn auch wenn Du die braune Buchse des separaten Trafos direkt an die dafür vorgesehene Buchse der Drehscheibe anschließt, hast Du damit eine Verbindung zu den Schienen (nicht Mittelleiter) hergestellt. Die Buchse ist nämlich mit dem Blechkörper der Drehscheibe verbunden. Sie dient ansich nur dazu, den Rückleiter herzustellen, wenn die DS nicht an die übrige Gleisanlage angeschlossen ist, also zum Testen.

    Wenn ich mir bei Märklin die FAQ-Seiten zur CS 1 ansehe, siehe hier und dann weiter zu Märklin Systems Central Station findet sich eine Frage zur Digitaldrehscheibe 7686:
    Frage: “In der Anschlußanleitung der 7686 steht die L Buchse muß mit dem gleichen Trafo vebunden werden der den Digital-Stromkreis versorgt. Dieses geht aber bei Märklin Systems doch nicht. Muß ich dafür das rote Bahnstromkabel verwenden?”
    Antwort: “Die Buchse L wird an einen separaten Trafo angeschlossen. Jedoch muß dessen Masse mit der Masse der Central Station am Gleis verbunden werden (Verteilerplatte)”.

    Also ist nach diesen Infos wichtig: niemals den Trafo, der die Central Station versorgt, zusätzlich gleichzeitig für weitere Verbraucher nutzen oder in irgendeiner Weise mit anderen Trafos zusammenschalten!
    Wird ein separater Trafo für solche Verbraucher genutzt, kann er auf eine gemeinsame Masse, einen gemeinsamen Rückleiter mit der CS auf der Abgangseite zum Gleis gelegt werden.
    Das ist also die braune Leitung (0) zum Gleiskörper (Schienen, beim M-Gleis auch das Gleisbett). Da bei der CS 1 der Abgang rot/braun zum Gleis mit einen Doppelstecker angeschlossen wird, muss man sich hier eine weitere Leitung vom Gleiskörper legen.
    Auf keinen Fall darf die andere Buchse (rot) des separaten Trafos zusätzlich an die rote Leitung der CS oder an den Mittelleiter (Punktkontakte) der Gleise angeschlossen werden. Ebenso nicht die L-Buchse (gelb).
    Hier muss peinlich darauf geachtet werden, dass die Leitungen nicht vertauscht werden.
    Der Strom geht also vom separaten Trafo ab der L-Buchse (gelb) an das Stellpult, von dort über die Kontakte an den einen oder anderen Motoranschluss (je nach Drehrichtung) und über die Wicklung zum gemeinsamen Rückleiter, also dem Blechkörper der Drehscheibe und den Schienen (nicht Pukos).

    Die gleiche Problematik gibt es ja auch bei der Mobile Station (alte Ausführung), die keine Magnetartikel schalten kann. Hier wird die entsprechende Schaltung angewendet, siehe diesen Beitrag im Stummiforum.

    Die gleiche Schaltung verwende ich übrigens auch bei der DS und der CU 6021. Auch hier nur den gemeinsamen Rückleiter einrichten. Das geht bei mir unproblematisch.
    Mag sein, dass es mal eine Situation gibt, wo der L-Anschluss des separaten Trafos mit dem Mittelleiter in Berührung kommt. Das wäre fatal. Dazu müsste also einer der Stecker an der Drehscheibe lose sein, auf den Mittelleiter fallen und gleichzeitig würde das Stellpult bedient. Das könnte die CS schrotten.
    Diese Situation halte ich allerdings für sehr unwahrscheinlich bzw. mit etwas Achtsamkeit für vermeidbar.

    Noch eine Anmerkung zum Unterschied Stromversorgung Central Station und Control Unit 6021 (und auch 6020):
    beim alten Digitalsystem wurde die CU über 0 (braun) und L (gelb) vom Trafo gespeist. 0 war an der CU durchgeschleift zum 0 zum Gleis. Also waren da Trafo (0) und Gleiskörper auf einem Potential.

    Bei der CS gibt es diese Verbindung nicht mehr, sie darf auch nicht hergestellt werden. Deshalb auch die Warnung in der CS Bedienungsanleitung, niemals den Versorgungstrafo für die CS direkt an das Gleis bzw. die Anschlussbox anzuschließen.
    Am Eingang Versorgungstrafo an die CS herrschen also andere Potentiale vor als am Abgang der CS an das Gleis, die nicht miteinander in Verbindung gebracht werden dürfen.
    Separate Trafos zur Magnetartikel- und Drehscheibensteuerung dürfen aber einseitig, also mit 0, auf eine gemeinsame Masse mit der Abgangsseite der CS gebracht werden.
    Siehe hierzu auch diesen Thread beim Stummiforum
    und diesen.
    Ich denke, diese neue Potentialtrennung bei der Central Station 1 (60212) und 2 (60214) und auch bei der Mobile Station führt immer wieder zu den Verunsicherungen.

    So, das war es, was ich dazu sagen kann. Alle Angaben nach bestem Gewissen aber ohne Gewähr!
    Falls Du Dir unsicher sein solltest, kannst Du ja auch noch bei Märklin nachfragen.

    Viele Grüße
    Jürgen

  9. 9
    Manfred Hetzel 
    Montag, 27. Dezember 2010

    Hallo Jürgen !
    Also ersteinmalmal schönen Dank für die ausführliche Beschreibung. Da sollten sich die Leute von Märklin mal ein Beispiel dran nehmen. Meine Fragen sind zur Zufriedenheit beantwortet.
    Allerdings hätte ich noch eine Frage zum Trafo der CS.
    Ich will mir das Update 3.0 , Centralstation reloaded von ESU kaufen.
    Da ist ein stärkere Trafo dabei. Kann ich den Originaltrafo der CS dann für andere Sachen benutzen ?

    Viele Grüße und guten Rutsch.
    Manfred

  10. Hallo Manfred,

    vielen Dank für Deine Nachfrage. Sie zeigt mir, dass in meiner Antwort vielleicht noch eine Unklarheit war.

    Wenn Du den in der Anleitung zur CS genannten Trafo 60052 meinst: das ist ein leistungsstarker 60 VA Trafo mit Wechselspannungs-Ausgang 16 V. Also kann er wie andere Trafos auch für Magnetartikel usw. verwendet werden, siehe diese Beschreibung bei Märklin.
    Der Satz in der ersten Antwort “niemals den Trafo, der die Central Station versorgt, zusätzlich für weitere Verbraucher nutzen” ist so gemeint, dass, wenn Du ihn als Versorgungs-Trafo für die CS nutzt, er nicht gleichzeitig für andere Verbraucher verwendet werden darf.
    Wenn Du für die CS zukünftig einen stärkeren Trafo aus dem Update hast, kannst Du den bisherigen Versorgungstrafo 60052 natürlich für andere Zwecke nutzen. Es ist also kein Spezialtrafo, der nur für die CS geeignet ist.

    Viele Grüße und auch einen guten Rutsch, aber nicht wörtlich gemeint in diesen eisigen Tagen

    Jürgen

  11. 11
    Bernd Meier 
    Sonntag, 6. Februar 2011

    Hallo Herr Kurlbaum,
    das ist das Beste was ich zu dieser alten Drehscheibe gefunden und gelesen habe. Ich werde mich unverzüglich an die Arbeit machen, und meine alte Drehscheibe versuchen zu reparieren. Ihre gesamten Tips und Ratschläge sind mehr als hilfreich. Eine Frage habe ich noch. Wo bekomme ich evtl. Ersatzteile her?
    Beste Grüße
    Bernd

  12. 12
    Manfred Hetzel 
    Samstag, 1. Oktober 2011

    Hallo Jürgen!

    Ich habe heute deine E-Mail bekommen und bedanke mich dafür. Die Konstellation, wie in meiner Anfrage zu lesen ist, funktioniert einwandfrei.

    Ich habe erst für die Drehscheibe einen älteren Trafo (Märklin) benutzt. Mittlerweile habe ich das Update 3.0 , Centralstation reloaded von ESU, welches einen Trafo beinhaltet, installiert und verwende den Original Trafo der CS 1 als Stromgeber für Licht, die Drehscheibe (die ich mit dem original Taster manuell betreibe) und für meine Weichendecoder (allerdings nicht die in Weichen eingebauten Einzeldecoder).

    Man muss bei der Drehscheibe die Masse nur mit der Masse des Digitalstromes verbinden (also braune Leitung (0), JK). Bisher läuft alles wunderbar, die Drehscheibe wird mit Digitalstrom befahren und manuell geschaltet. Das finde ich auch gut so, weil das mehr Spielspaß bringt und ich selber noch was aktiv machen kann.
    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Gruß!
    Manfred

  13. Hallo Manfred,

    herzlichen Dank für Deine positive Rückmeldung! Es freut mich, dass alles wie geplant funktioniert.

    Ich sehe es auch so, dass man nicht alles digitalisieren muss. Gerade bei der Drehscheibe ist man manuell schneller, als wenn man sie auf einen Decoder K84 legen würde und ihre Adresse dann vor einer Aktion erst aufgerufen werden müsste.

    Viele Grüße

    Jürgen

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