Meine Fleischmann-Loks mit Gussgehäuse

Hier die ersten Bilder meiner alten Fleischmann Loks, die ich besonders mag, weil sie noch aus massiven Metall sind. Das Metallgussgehäuse wirkt auch nach Jahrzehnten noch einfach gut. Und wenn es etwas kleine Risse im Lack gibt: naja, eben wie beim Vorbild. Jedenfalls ist das einer meiner Sammelschwerpunkte.
Die Loks haben bei guter Pflege wegen ihres hohen Gewichts eine sehr gute Laufruhe. Der Fleischmann-Motor ist auch recht leise.

Die Bilder können zur Vergrößerung angeklickt werden.

Fleischmann E-Lok der SNCF, Baureihe BB12040

Fleischmann E-Lok der SNCF, Baureihe BB12040

BR 65, alle Achsen mit Zahnrädern angetrieben, ca. 500 g schwer

BR 65, alle Achsen mit Zahnrädern angetrieben, ca. 500 g schwer

Fleischmann oder nicht Fleischmann, das ist hier die Frage ...

Fleischmann oder nicht Fleischmann, das ist hier die Frage ...

So kann es passieren. Dieser Triebzug wurde mal bei Ebay als alte Fleischmann-Lok aus den Fünziger-Jahren angeboten. Ein Bild von der Unterseite zeigte das Motordrehgestell mit dem Fleischmann-Schriftzug.

Ich kannte ihn nicht und hatte den alten Mikado-Katalog damals nicht griffbereit. Konnte das also nicht prüfen, habe ihn aber wegen dem Schriftzug ersteigert.
Als er bei mir ankam, zeigte sich, dass es offenbar ein recht gut gemachter Selbstbau ist. Aus Messing und eben mit einem Fleischmann-Motor.

Das war schon etwas ärgerlich. Aber ich habe leider nicht gleich reklamiert. Hätte wohl auch nichts genützt, da Privat-Auktion. Heute würde ich trotzdem wegen Täuschung dagegen vorgehen.

Trackback: Trackback-URL |  Autor: admin

Diesen Beitrag kommentieren.

7 Kommentare

  1. Hallo,

    Guss-Loks sind Kult, egal ob Fleischmann, Märklin (Hamo), oder Trix! Auch die alten Blechwagen hatte ihren Charme. Leider wird heute viel zu viel aus Kunststoff gemacht.

    Grüße

    Jerry

  2. Hallo Jerry,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Die alten Blechwagen von Märklin haben es mir auch angetan. Es erstaunt mich immer wieder, dass man doch noch 40 Jahre alte Wagen im guten Zustand finden kann.
    Mir gefällt einfach die Optik. Man merkt doch, dass sie wie beim großen Vorbild aus Metall gemacht sind. Da ziehe ich sie den alten Fleischmann-Wagen aus den 1960 ern aus Kunststoff vor, obwohl die sich bei mir auch gut gehalten haben.
    Ich denke, die Blechwagen kann ich eines Tages noch vererben. Wie dann die Kunststoff-Wagen aussehen, wird sich zeigen.

    Vielen Dank auch für Deine nette Erwähnung meiner Seite beim Forum Alte Modellbahnen! Das tut gut nach all der Arbeit mit der Seite in den letzten Monaten.

    Ich werde weiter machen, auch Tipps zur älteren (und vielleicht langlebigeren ?) Technik zu geben, wie sie sich bei der Beschäftigung mit diesen schönen Stücken ergeben.

    Viele Grüße
    Jürgen

  3. Hallo Jürgen,

    Danke für Deine Antwort, Du sprichst mir damit aus der Seele! :-)

    Meine Wurzeln liegen bei Märklin, für einige Jahre bin ich aber fremd gegangen. Angefangen hat es zunächst mit dem Märklin C-Gleis und Kunststoff-Personenwagen, die mich meine M-Gleise und Blechwagen zunächst vergessen ließen. Schließlich habe ich dann sogar den Systemwechsel gewagt, Fleischmann und Roco waren in dieser Zeit meine bevorzugten Marken, und selbstverständlich war alles “kunststöffern”. Immer maßstäblicher, immer detaillierter , immer authentischer war aber eine Sackgasse für mich, die mir zuletzt mehr Kopfzerbrechen bereitet hat als Freude. Und das darf bei einem Hobby einfach nicht sein! Ich war auf dem besten Weg ein stets unzufriedener, bierernster und 100%iger H0purist zu werden. Doch dann kam die Rettung - ich entdeckte den Charme alter Modelleisenbahnen wieder! :-)

    Heute fahre ich wieder Märklin, und zwar die älteren Sachen! Auch alte Fleischmann- und Trix-Loks genießen meine große Symphatie, solange es nur Gussware ist. Und ich gebe Dir recht: Kunststoff wird irgendwann zerbröseln, die “Metallbahnen” sind da nachhaltiger, und damit letztlich sogar umweltfreundlicher. Auch sind die alten Sachen gestalterisch oftmals mit sehr viel mehr Liebe umgesetzt worden als der exakte aber seelenlose “Plastikkram” von heute. Und was ist schon dabei eine vierzig Jahre alte Modellbahngarnitur zu fahren? Beim Vorbild waren Loks und Wagen doch auch Jahrzehnte lang im Einsatz! So viel zum oft gehörten Argument von den “alten Hüten” und “Programmleichen”. Sollen sich doch die heutigen Hersteller gegenseitig übertreffen - ich spiele, jawohl spiele mittlerweile wieder viel lieber mit meinen Klassikern, und überlasse den letzten Modellbahnschrei der Fraktion der reinrassigen Modellbauer. Sollen die sich doch mit den Fragen quälen, ob ein Fenster einen halben Millimeter zu hoch oder niedrig eingesetzt wurde. Derweil habe ich viel Spaß mit meiner Bahn “alter Schule”. Nur gut, dass ich troz meines einstigen Systemwechsels meine “Märklin” doch behalten habe.

    Kompliment übrigens auch für Deine Seite! Selbige sieht so professionell aus, dass ich zunächst dachte, auf der Homepage eines Spielwarenverbands gelandet zu sein. Weiter so!

    Viele Grüße und allzeit gute Fahrt in allen Spurweiten wünscht

    Jerry

  4. 4
    Hans Küfner 
    Freitag, 3. Februar 2012

    Hallo Jürgen,
    herrlich. Ich freu mich immer, wenn mir jemand so aus der Seele spricht.
    Ich werde in meinem (Rest-)Leben keine Anlage mehr haben, aber Spaß mit Loks aller Hersteller digitalisieren habe ich immer noch. Meine Loksammlung umfaßt sicher so an die 60 Stk und Wägen habe ich entsprechend. Da ich nie viel Geld hatte, habe ich immer schon altes Material repariert und auf 3-L umgebaut. Vor kurzem habe ich eine TM800 , 1.Serie, billig erwerben können; die fährt inzwischen wieder - noch mit Relais- und besser als die meisten neuen. Da kann man den Unterschied in der Qualität deutlich sehen. Allein die Bürstenträgerplatte mit den massiven Bürstenhaltern finde ich schon bewundernswert. Auf Deine Seite bin ich wegen einer Schiebebühne gestoßen.
    Hoffentlich bist Du noch lange aktiv. Alles Gute Dein Hans-

  5. Hallo Hans,

    herzlichen Dank für Deinen netten Kommentar. Da macht es gleich mehr Freude, diese Site weiter mit Informationen zu füttern.
    Du schreibst, Du wirst keine Anlage mehr haben. Das finde ich sehr schade.
    Ich habe momentan wenigstens eine kleine Teppichbahn aufgebaut. Die macht auch schon viel Spass, wenn man die Loks im Einsatz sieht. Von Landschaft kann ich dabei nicht sprechen. Aber egal, die Phantasie will ja auch noch etwas zu tun haben.
    Wo lässt Du denn Deine Loks laufen?

    Viele Grüße

    Jürgen

  6. 6
    Hans Küfner 
    Freitag, 3. Februar 2012

    Hallo Jürgen,

    zum Testen habe ich ein kleines Oval mit 2 Weichen; da schließ ich dann an, was ich gerade brauche.
    Rocomaus2, Intellibox, Trix-Trafo, Märklin Trafo. Die Decoder kann ich auch offline testen mit einem selbstgebauten Testplatinchen mit Motor und Lampen.

    Das mit der fehlenden Anlage ist wirklich schade. Vor 25 Jahren hab ich mal ein großes Dampflok-BW teilweise fertiggestellt. 18 ständiger Lokschuppen mit Flm/Mä-Drehscheibe, Lokbehandlung, Großbekohlung usw. Hat schon funktioniert, aber ist wieder abgerissen. Sowas kann man nicht im Ganzen transportieren - es geht durch keine Tür und um keine Ecken auf der Treppe.

    Momentan grüble ich viel über einen Digital-Schienenkran. Funktionen wie ROCO 46903 aber aus Metall und ein echter Ardelt und kein aus einem Bucyrus getürkter. Da kommt der Fleischmann in Frage, aber da geht’s eng her. Denken ist angesagt und Mini-Motoren suchen.

    Ich schreibe viel zu viel für einen Kommentar, Verzeihung.
    Dein Hans

  7. Hallo Hans,

    das finde ich schon toll, dass Du Dich auf das Spezialgebiet digitaler Lokumbau konzentrierst und nicht nur die Loks für die Vitrine sammelst. Es gibt ja soviele Themen, die man bei der Modellbahn für sich entdecken kann.

    Was mich etwas betrübt, ist die Resignation, die aus Deinem Satz “Ich werde in meinem (Rest-)Leben keine Anlage mehr haben” in Deinem ersten Kommentar spricht. Ich dachte immer, wir Modellbahner geben niemals auf …
    Wie wäre es denn mit einem Bahnhofsmodul für den Boden, das bei Bedarf mit freier Strecke ergänzt wird ? Vor kurzem habe ich den Bericht einen Vaters gelesen, der so etwas mit einfachen Mitteln für seinen Sohn aufgebaut hat. Auch in den diversen Magazinen finden sich immer wieder Anleitungen dafür.
    Ich habe mal ein Modul in der Spur N gebaut, siehe hier. Gefällt mir immer wieder, wie die Loks und Wagen in einer Landschaft wirken.

    Ich habe übrigens ziemlich viel Speicherplatz für diese Site. Es macht also garnichts, wenn ein Kommentar länger wird.
    Wer mag, kann hier auch gerne mal einen Gastbeitrag schreiben.
    Wenn Du z.B. bei dem sehr interessanten Thema digitaler Schienenkran weitergekommen bist, würde ich mich freuen, wenn Du hier darüber berichten würdest.

    Viele Grüße

    Jürgen

Kommentar abgeben